Ein Lippenstift kann dein Gesicht wunderschön unterstreichen und dir eine feminine, frische Ausstrahlung verleihen. Doch gerade am Anfang machen viele denselben Fehler: Sie greifen direkt zu einem kräftigen Dunkelrot, weil sie denken, die Lippen müssten möglichst auffallen.
Dabei ziehen genau diese intensiven Farben den Blick sofort auf den Mund – und damit leider auch auf jede kleine Unebenheit oder Ungenauigkeit beim Auftragen.
Meine Empfehlung für den Anfang: Wähle lieber einen zarten Rosé-, Nude- oder weichen Beerenton. Diese Farben wirken natürlich, weich und sehr feminin. Gleichzeitig verzeiht man ihnen kleine Ungenauigkeiten viel eher, und sie lassen sich deutlich leichter sauber auftragen.
So geht’s richtig:
• Vorbereitung: Pflege deine Lippen vorher mit einem guten Lippenbalsam. Gepflegte, glatte Lippen lassen den Lippenstift viel schöner und gleichmäßiger aussehen.
• Kontur: Zeichne mit einem passenden Lipliner deine natürliche Lippenkontur nach. Widerstehe der Versuchung, die Lippen größer zu malen – das wirkt meist unnatürlich, weil die originale Lippenform trotzdem durchscheint.
• Auftragen: Fülle die Lippen sorgfältig innerhalb der Kontur aus.
• Optional für mehr Fülle: Gib zum Schluss einen kleinen Tupfer klaren oder passenden Gloss nur in die Mitte der Unterlippe. Das lässt die Lippen optisch voller und saftiger wirken, ohne künstlich auszusehen.